Lecture der Académie zwischen Frankreich und Deutschland

Seit dem Frühjahr 2011 lädt die Académie regelmäßig zu einer „Lecture“ ein. Eine gewichtige Persönlichkeit soll jeweils über die Notwendigkeit  der Zusammenarbeit von Deutschland und Frankreich in Europa Thesen und Forderungen aufstellen.

Die erste Lecture hielt Peer Steinbrück 2011.
2012 hielt Hubert Védrine die Lecture und debattierte im Anschluss mit Joschka Fischer.
2013 sprach Daniel Cohn-Bendit und führte anschließend ein Gespräch mit Prof. Dr. Heinrich August Winkler.
2015 hielt die Bundesministerin der Verteidigung, Dr. Ursula von der Leyen, die Lecture und diskutierte anschließend mit Botschafter Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz.
2016 sprach Prof. Dr. Emmanuelle Charpentier, Direktorin am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin. Darauf folgte ein Gespräch zwischen Frau Charpentier und Prof. Dr. Detlev Ganten, Präsident des World Health Summit.
2017 spricht Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland für die deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit. Er diskutiert anschließend mit Prof. Dr. Wolf Lepenies, Mitglied der Académie de Berlin und Ständiges Wissenschaftliches Mitglied (em.) des Wissenschaftskollegs zu Berlin.

Sinn der Lecture ist auch, die Vortragenden zu veranlassen, sich intensiv mit dem Thema Deutschland-Frankreich in ihrem Verantwortungsbereich zu befassen.

Zu der Veranstaltung lädt die Académie de Berlin gemeinsam mit der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius ein.